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Pressemitteilung

Presseeinladung zur Demonstration: „München darf nicht Abschiebehauptstadt
werden – Stoppt das Abschiebeterminal!“


Die Kampagne Abschiebeterminal MUC verhindern! ruft am Montag, dem 16. März 2026, zu einer Demonstration gegen die Pläne für ein Abschiebeterminal am Flughafen München und für eine solidarische Stadtgesellschaft auf
.

Mitte März entscheidet der Aufsichtsrat der Flughafen GmbH über den Bau des Abschiebeterminals am Münchner Flughafen. Mit dem geplanten Terminal soll es ab 2028 möglich sein, bis zu 100 Personen an einem Tag abzuschieben. In der kommenden Aufsichtsratssitzung stimmen u.a. OB Dieter Reiter und Wirtschaftsreferent Dr. Jürgen Scharpf über das Vorhaben mit ab.

Kurz vor dieser Entscheidung wollen wir, zivilgesellschaftliche Initiativen und Münchnerinnen ein deutliches Signal gegen das geplante Abschiebeterminal und für eine solidarische Gesellschaft setzen. Mit der Demonstration wollen wir an die politischen Verantwortlichen in der Stadt und im Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH ein klares Signal senden: „München darf nicht zur Abschiebehauptstadt werden. Wir fordern die Vertreterinnen im Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH auf, sich in der kommenden Sitzung gegen den Bau des Abschiebeterminals auszusprechen“ so Katharina Grote für die Kampagne Abschiebeterminal MUC verhindern!. „Die Entscheidung über den Bau des Abschiebeterminals ist nicht nur eine infrastrukturelle oder betriebliche, sondern auch eine politische und gesellschaftliche Weichenstellung“, kritisiert Grote.


Der Bau des Abschiebeterminals stellt eine weitere Verschärfung einer zunehmend restriktiven und
menschenfeindlichen Migrationspolitik dar. Gleichzeitig droht eine bauliche Infrastruktur zu entstehen, die Abschiebungen weiter der öffentlichen Kontrolle entzieht. „Mit dem Abschiebeterminal wird München eine zentrale Infrastruktur für die allseits geforderte Abschiebeoffensive liefern. Gerade in Zeiten zunehmender migrationspolitischer Verschärfungen braucht es jedoch ein klares Bekenntnis zu einer solidarischen Stadtgesellschaft. Menschenrechte müssen auch unter Druck verteidigt werden“, so Christian Oppl für die Kampagne Abschiebeterminal MUC verhindern!


Pressevertreter*innen sind herzlich eingeladen.

Datum: Montag, 16.03.2026
Uhrzeit: 17:00 Uhr bis 19 Uhr
Ort: Die Demonstration beginnt am Gärtnerplatz und endet vor dem Rathaus am Münchner Marienplat