Am Dienstag, 14.07.2026, befasst sich der Aufsichtsrat der Flughafen München GmbH mit dem Bau des Abschiebetreminals am Münchner Flughafen. Da im Vorfeld bereits der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause angekündigt hatte, gegen das Vorhaben zu stimmen, veruschten wir noch durch einen offenen Brief auch die übrigen Aufsichtsratsmitglieder davon zu überzeugen, das Terminal abzulehnen.
Außerdem waren wir am Tag der Abstimmung auch selbst vor dem Verwaltungsgebäude des Flughafens vor Ort, um unserem Protest gegen das Terminal Ausdruck zu verleihen und den Mitgliedern des Aufsichtsrat unsere Argumente und Stimme gegen die Pläne sicht- und hörbar zu machen. Mit ca. 25 Personen könnten wir dann auch die anreisenden Aufsichtsratsmitglieder direkt adressieren. Finanzminister Hubert Aiwanger wurde mit lauten Rufen gegen ein Abschiebeterminal empfangen. Der Aufsichtsrat hat sich trotz aller Protest und Argumente gegen den Aufbau einer solch immensen Abschiebekapazität dazu entschieden, den Weg für den Bau des Terminals freizumachen. Unser Protest geht aber weiter – wir werden nicht zulassen, dass München zur europäischen Abschiebedrehscheibe wird. Der Widerstand endet nicht mit dem Votum des Aufsichtsrat, sondern wird unvermindert weitergehen.

Bereits jetzt zeigt unser Engagement Wirkung: Der Bau des Terminals ist hochumstritten, der Protest dagegen sehr sichtbar. Das öffentliche Interesse an dem Thema hat auch dank des Engagements vieler Personen gegen das Abschiebeterminal deutlich zugenommen, wie auch die vielen Berichte in der Presse zur Entscheidung des Flughafens zeigen:
